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ZIRCON Invest Management GmbH & Co. KG – Nachrangdarlehen und die Person Andreas Greiling

Ein Unternehmen, welches laut Unternehmensregister im Jahre 2014 gegründet wurde.Quelle Unternehmensregister:

Neueintragungen 25.02.2014

HRA 49287 B: ZIRCON Invest Management GmbH & Co. KG, Berlin, Bauhofstraße 1, 10117 Berlin (Unternehmensgegenstand: Die Projektentwicklung von Liegenschaften aller Art und Güte in Gestalt des Erwerbs von Grundeigentum oder Bestandsimmobilien, der Erschließung, des Neubaus von Wohnimmobilien, der Sanierung und des Umbaus einschließlich der Teilung in Teil- bwz. Grundstückseigentum sowie der anschließenden Veräußerung der Liegenschaften). Firma: ZIRCON Invest Management GmbH & Co. KG; Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift: Bauhofstraße 1, 10117 Berlin; Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt die Gesellschaft allein. Jeder persönlich haftende Gesellschafter darf Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abschließen. Persönlich haftender Gesellschafter: 1. Zircon Immobilien Invest GmbH, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 148447 B); mit der für ihre Geschäftsführer geltenden Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen; Rechtsform: Kommanditgesellschaft Auszug Ende

Schaut man sich dann die Internetseite etwas genau an, im Bereich des aufgeführten Managements, dann findet man da eine altbekannte Person die wir noch aus dem Hause United Investors kennen. United Investors wiederum gehörte einmal zum Umfeld des Unternehmens S&K wo derzeit in Frankfurt am Main der Prozess läuft. Andreas Greiling war aber dann scheinbar nur eine Randfigur im gesamten Vorgang United Investors.

Nun hat man mit dem Unternehmen wohl auch Nachrangdarlehen eingesammelt. Nachrangdarlehen auch hier mit einem Totalverlustrisiko behaftet. Genau darum soll es aber derzeit Unstimmigkeiten zwischen so manchem Anleger und dem Unternehmen geben. In einer Mail an unsere Redaktion heißt es dazu :

Ursprünglich sollten die Anleger nach 18 Monaten ihre Einlagen zzgl. Zinsen von 10 % p.a wieder zurück bekommen – so stand es im Hochglanz Prospekt. Im Darlehensvertrag waren es dann aber 36 Monate und 10 % p.a – das wäre alles nur ein Puffer etc. – der wahrscheinlich nicht gebraucht würde.Nun in der realen Welt ist auch nach 26 Monaten noch kein Euro an die Anleger zurückgeflossen. Verzögerungen hier, Verzögerungen dort – das zieht sich Monat für Monat hin.Ich finde, dass sollten zukünftige Anleger/Opfer wissen. Zitat aus der E-Mail Ende.

Nachdenklich geworden sind wir dann auch bei den Referenzen, die man dort auf der Seite des Unternehmens findet. Das alles dem Unternehmen zuzuordnen, wäre schon eine tolle Leistung. Wir haben dort unsere Zweifel. Richtig dem Unternehmen zurechnen kann man dann nur 6 Objekte/Projekte, und ob die dann auch wirtschaftlich wirklich erfolgreich waren, würde man erst an der Bilanz sehen, die wurde aber bis heute nicht hinterlegt – geht wohl auch nicht wegen der Kürze des Bestehens des Unternehmens.

Update:

Das Unternehmen hat sich bei uns zu dem Bericht hier gemeldet, sieht verständlicherweise den Sachverhalt etwas anders als wir diesen dargestellt haben. Nun, es natürlich immer gut eine 2.te Meinung zu hören zu einem Vorgang, der dann einen Bericht auch insgesamt sicherlich Objektiver macht. Herr Greiling hat uns dazu angerufen, und uns die Situation erklärt. Es stimme, dass man mit den Projekten 4 Wochen bzw. 8 Wochen (nach eigener Planung) in Verzug sei, aber das sei den Verkäufen geschuldet, denn die Projekte seien veräußert, aber wie das dann manchmal im Immobilienbereich so sei, habe der Erwerber dann noch den einen oder anderen Änderungswunsch, den man natürlich baurechtlich abarbeiten müsse, dadurch würden dann eben solche Verzögerungen letztlich auch entstehen. Greiling sieht aber die Anlegergelder in keiner Form gefährdet. Im Gegenteil, man werde diese vertragskonform zurückbezahlen. Andreas Greiling hat uns angeboten uns die Dinge einmal persönlich in Berlin anzuschauen. Den “Ball” wollen wir dann im neuen Jahr gerne aufnehmen, um uns selber ein Bild zu machen. Andreas Greiling führt die E-Mail an uns auf einen unzufriedenen Vertriebspartner zurück mit dem man “im Streit” liegen würde.

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