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Thema: Schlechte Immobilien sind keine gute Geldanlage

Die Preise für Immobilien steigen nicht immer. Was für den Markt im allgemeinen gilt, trifft auf das einzelne Haus oder Grundstück noch viel stärker zu. Immobilienpreise. Selbst in Boomphasen sind manche Immobilien äußerst schwer oder gar nicht verkäuflich, weil sie große Mängel haben. Wenn junge Leute aus einer Gegend mit schlechter Infrastruktur und hoher Arbeitslosigkeit abwandern, ist auf lange Sicht eher mit einem Preisverfall als mit einem Anstieg zu rechnen. Und selbst in gefragten Landstrichen ist ein Anwesen, das an einer viel befahrenen Straße oder in einer Einflugschneise liegt, kaum eine ideale Geldanlage. Das alte Sprichwort für die Entscheidungsgründe Lage, Lage, Lage gilt natürlich weiterhin.

Immobilien haben einen weiteren Nachteil, den sie mit anderen viel empfohlenen Sachwerten wie Kunstgegenständen oder Sammlungen aller Art teilen: Sie sind nicht jederzeit schnell zu Geld zu machen. Viele Anleger interessiert das nur am Rande – zu Unrecht. Auch ein boomender Immobilienmarkt nutzt dem Eigentümer herzlich wenig, wenn sich für sein Haus kein Käufer findet. Seine Anlage ist also nicht nur immobil, sondern auch illiquide. Anleger, die eine Immobilie nur aus Sicherheitsgründen wollen, sollten sich dieses Problems bewusst sein. Nur wer genügend Geld in der Hinterhand hat, könnte es wegstecken, wenn sein Haus eine Zeit lang unverkäuflich ist. Wer unter Druck verkaufen muss, macht meistens immer Verluste.

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