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Erst informieren, dann Investieren…

Wie gehts weiter mit der BWF Stiftung?

Dies Frage stellen sich derzeit viele Anleger, die bei der BWF Stiftung Geld investiert hatten.

Nun, Herr des Verfahrens dürfte derzeit die Staatsanwaltschaft in Berlin sein. Hier laufen alle Fäden zusammen, was die Ermittlungen in der Sache anbetrifft. Parallel dazu gibt es den von der BaFin bestellten Abwickler Rechtsanwalt Bernsau, der Rechtsanwalt der Anleger auffordert, ihn nicht zu kontaktieren. Klar, wäre ja dann mit Arbeit verbunden, könnte man hier sarkastisch anmerken.

Mal ehrlich, natürlich sollten Anleger Herrn Dr. Bernsau anschreiben, wenn möglich sogar alle Anleger. Natürlich wird die Antwort ein paar Tage dauern, denn er muss sich ja erst einmal in den Vorgang einarbeiten, aber so nach 14 Tagen, sollten Sie dann eine Antwort bekommen aus dem Hause des Abwicklers Dr. Bernsau.

Sie Herr Dr. Bernsau und die Staatsanwaltschaft Berlin sind doch die einzigen Beteiligten, wo Anleger dann überhaupt “Fundamentales” erfahren können. Ihre Webseite hört sich an wie “Gutsherrenart”, das hatten wir ja schon angemerkt. Diesen Eindruck haben übrigens nicht nur wir. Was die Nachrichtenlage betrifft, so rate ich derzeit jedem noch zur Vorsicht. Natürlich habe auch ich den Berliner Kurier gelesen, bezweifele allerdings, ob das alles wirklich belastbare Substanz hat, was man da so lesen kann.

Auch hier wird die Zeit wieder Fakten ans Licht bringen. Fakten, die wir heute noch gar nicht kennen. Was in der Tat äußerst verwunderlich ist, ist der Zeitpunkt, an dem die Staatsanwaltschaft nun vollendete Tatsachen geschaffen hat. Bedenkt man auch, dass der AKT BWF Stiftung” schon 3 Jahre bei einem Staatsanwalt “Mauch” liegen soll, dann wird es noch hinterfragenswerter. Eines ist auch klar, solch eine Aktion planst du nicht in 3 Tagen, soll heißen, die BaFin muss hier “doppelgleisig” gefahren sein. Einmal die Abwicklungsverhandlungen mit der BWF Stiftung und deren Rechtsanwälten und die Aktionsvorbereitung mit der Berliner Staatsanwaltschaft.

Nun fragt man sich als beteiligter Anwalt natürlich, “was für eine Verarsche war das denn von Seiten der BaFin”. Hat man da mit “Müllerschen anstatt mit Müller” geredet?

Stellt sich zukünftig heraus, das Geld genug da war, um die Anleger auszuzahlen, dann würde es noch mysteriöser in diesem Vorgang.

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