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Fondsgesellschaft mit Untergesellschaften – Das Anlegerabkassiermodell

Es ist immer wieder bei jedem Fonds ein riesen Ärgernis. Es gibt nicht nur die Fondsgesellschaft, die abkassiert bevor überhaupt ein Cent an Geld für den Anleger verdient wurde, es sind vor allem die gerne mitgegründeten Untergesellschaften mit eigenen Geschäftsführern usw. Dabei wäre es so einfach, das alles in eine zentrale Gesellschaft zu konzentrieren, nur dann würde man nicht soviel Kohle von den Anlegergeldern abkassieren können.

Das wäre die Krux an der Geschichte. Da gibt es dann eine Verwaltungsgesellschaft für den Fonds, eine eigene Vertriebsgesellschaft, eine eigene Konzeptgesellschaft usw. Ganz wilde Initiatoren haben dann noch eine eigene Marketinggesellschaft am Start.

Das ist für uns oft “legalisierte Abzocke”. Schaut man sich diese Untergesellschaften an, dann haben die oft nicht mal ein eigenes Büro. Das wird irgendwo von einer zentralen Gesellschaft gegen Honorar abgewickelt. Eine zentrale Abwicklung funktioniert also, warum dann immer noch so viele Untergesellschaften. Fragt man Initiatoren dazu, hört man immer das Argument “wegen der Transparenz”. Was das mit Transparenz zu tun hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die Anleger dafür über die Jahre gesehen ein “Schweine-Geld bezahlen”.

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