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Finanztest Thema: “Provisionen bei Fonds”

Kaufen Anleger einen gemanagten Investmentfonds, zahlen sie in der Regel einen Ausgabe­aufschlag und danach jähr­liche Kosten. Darin stecken auch Provisionen für Banken und Vermittler. Nach Meinung von Verbraucher­verbänden gehört dieses Geld den Anlegern. Um ihre Rechte zu sichern, sollten Bank­kunden jetzt handeln. Sparkassen­kunden etwa haben noch bis zum 15. April 2015 Zeit, neuen Depotbedingungen zu wider­sprechen.

Milliarden­beträge für Banken und Vermittler

Schät­zungs­weise zwei bis drei Milliarden Euro fließen Jahr für Jahr als Bestands­provision aus Publikums­fonds an Banken und Vermittler. Die genaue Summe ist nicht bekannt, denn das Provisions­geschäft blüht weit­gehend im Verborgenen. Fonds­anleger zahlen unabhängig davon, ob sie über­haupt eine Beratung oder Vermitt­lung in Anspruch genommen haben. Nach Über­zeugung des Verbraucherzentrale Bundes­verbandes (vzbv) stehen die Provisionen nicht den Banken, sondern den Fonds­anlegern zu. Ein höchst­richterliches Urteil zu dieser Frage gibt es noch nicht. Einige Banken haben bereits ihre Geschäfts­bedingungen geändert, um möglichen Ansprüchen von Anlegern in der Zukunft vorzubeugen.

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