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Beckmann Immobilienmanufaktur GmbH – Insolvent

Eröffnungsbeschluss Über das Vermögen der Beckmann Immobilienmanufaktur GmbH, gesetzl. vertr. d. d. GF Andreas Beckmann, Laufamholzstraße 61, 90482 Nürnberg. Geschäftszweig: Neu- und Maßgestaltung von Bestandsimmobilien, die Errichtung von Neubauten sowie die Tätigkeit im Bereich von Kapitalanlagen an Immobilien Registergericht: Amtsgericht Nürnberg HR B Nr. 28605; wird heute am 22.12.2014, um 10.00 Uhr das Insolvenzverfahren gemäß §§ 2, 3, 11, 17 ff. InsO (soweit Nachlassinsolvenz zusätzlich §§ 315 ff. InsO) eröffnet.

Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung sind nach Feststellung des Gerichts gegeben.

2. Zum Insolvenzverwalter wird bestellt:

Herr Rechtsanwalt Dr. Jochen Zaremba,
Königstorgraben 3, 90402 Nürnberg.

3. Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) sind bis 26.01.2015 bei dem Insolvenzverwalter
schriftlich anzumelden.

4. Berichtstermin gem. § 29 Abs. 1 InsO, insbesondere Termin zur Beschlussfassung
über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters sowie über die in § 35
(Anträge der Gläubigerversammlung zur Erklärung des Insolvenzverwalters zur
selbständigen Tätigkeit des Schuldners), § 66 (Auferlegung von
Zwischenrechnungslegungen), § 68 (Einsetzung bzw. Beibehaltung eines
Gläubigerausschusses), § 100 (Gewährung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse), § 149
(Bestimmung der Hinterlegungsstelle), § 157 (Fortführung oder Stilllegung des
schuldnerischen Gewerbebetriebs; Beauftragung des Insolvenzverwalters mit der
Ausarbeitung eines Insolvenzplans), § 160 (Genehmigung der Vornahme besonders
bedeutsamer Rechtshandlungen), § 162 (Betriebsveräußerung an besonders Interessierte)

InsO bezeichneten Angelegenheiten sowie Prüfungstermin gem. § 29 InsO wird anberaumt
auf

Donnerstag, den 05.03.2015, 10.00 Uhr

vor dem Amtsgericht Nürnberg, Flaschenhofstraße 35, Sitzungssaal 152/I.

Hinweis: Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine
Benachrichtigung!

Bereits bekannte besondere Erörterungs- und Abstimmungspunkte:

a. Das Unternehmen bleibt stillgelegt.

b. Der Insolvenzverwalter wird heute nicht beauftragt, einen Insolvenzplan
auszuarbeiten.

c. Der Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Rechtsstreitigkeiten/Prozesse mit
erheblichem
Streitwert aufzunehmen bzw. Vergleiche oder Schiedsverträge zur Vermeidung oder
Beendigung solcher Angelegenheiten zu schließen.

d. Das bisherige Insolvenzanderkonto bleibt beibehalten.

e. Der Insolvenzverwalter wird ermächtigt, die vorhandenen Vermögensgegenstände
einzeln freihändig zu veräußern.

5. Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich
mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der
Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht
beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die
gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt
oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (gem. § 28 Abs. 2 InsO).

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden
aufgefordert, nicht mehr an diese, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28

Abs. 3 InsO).

6. Hinweis gem. § 160 Abs. 1 InsO:
Ist die einberufene Versammlung mangels Anwesenheit von – stimmberechtigten –
Gläubigern beschlussunfähig, gelten sämtliche vom Insolvenzverwalter im Rahmen
des
§ 160 InsO gestellten Anträge als angenommen.

Gegen diesen Beschluss ist das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zulässig, § 6
InsO.
Die sofortige Beschwerde ist binnen einer Frist von 2 Wochen ab Zustellung dieses
Beschlusses beim Amtsgericht Nürnberg – Insolvenzgericht – einzulegen.
Erfolgt eine öffentliche Bekanntmachung dieses Beschlusses unter
http://www.insolvenzbekanntmachungen.de , genügt diese zum Nachweis der Zustellung.

Nürnberg, 22.12.2014

Amtsgericht Nürnberg
-Insolvenzgericht-

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