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1.Oderfelder /Lombardium – Das Thema mit den Pfändern

Es könnte irgendwann genau darum gehen für die Anleger, denn diese Pfänder haben die Anleger der 1. Oderfelder und der Lombardium natürlich immer als Sicherheit für Ihr Kapital angesehen. Insgesamt reden wir hier dann über den Gegenwert von 130 Millionen Euro, aber HALT, vergessen dürfen wir natürlich nicht, dass das Unternehmen natürlich auch Kosten hatte für Vertrieb, Verwaltung und Management. Die sehen wir hier einmal bei um die geschätzten 30% vom Gesamtkapital. Es sollten also dann Pfänder in Gegenwert von 90 Millionen Euro defacto auch vorhanden sein. Das Problem ist natürlich, dass man dann immer für die Verwertung der Pfänder auch den richtigen Zeitpunkt erwischen muss, um damit auch Geld machen zu können. Genau das könnte auch die Krux der 1. Oderfelder und Lombardium sein, denn angekauft hat man sicherlich sehr viel, nur das mit dem Verkauf scheint nicht so richtig zu funktionieren, denn sonst hätte das Unternehmen sicherlich nicht diese Liquiditätsprobleme, um fällige Anlegergelder auszubezahlen. Das Pfandgeschäft ist nicht berechenbar auf den letzten Punkt und ob diese Renditen, die man braucht um sein Konzept zu erfüllen (seine Versprechen einzuhalten) gegenüber den Anlegern. Solch ein Geschäft mit kurzfristig fälligem Kapital zu finanzieren, halten Mitbewerber für nahezu nicht möglich und sehr gewagt. Pfandgeschäft muss langfristig betrachtet werden und angelegt sein von den Kapitalinvestitionen her. Transparent muss auf jeden Fall der Ankauf der Pfänder und deren Bewertung sein, denn genau dort wird”Geld gemacht oder Geld verbrannt”.

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